Foto Seebruecke
Strandfoto Blickrichtung Lobbe

Göhren

Göhren liegt zwischen zwei herrlichen Stränden mit weißen und weichem Sand. Beide Strände haben eine Länge von ca. 4 bis 5 km. Die meisten Aktivitäten spielen sich am Nordstrand ab, der unweit des Campingplatzes liegt. Volleyball, Tennis oder Surfen hier kommt jeder auf seine Kosten.

Zwischen Göhren und Baabe liegt die 3km lange Strandpromenade. Neben der neu errichteten Seebrücke findet man dort Cafes und Musikpavillons. Wer den Aussichtsturm auf dem Plansberg einen Besuch abstattet genießt einen herrlichen Blick über die Ostsee.

Göhren hieß ursprünglich Gora, das ist slawisch und bedeutet Berg. Hoch über der Ostsee thront Göhren auf dem Nordperd einer weit ins Meer vorspringenden Landnase. Dies ist gleichzeitig der östlichste Punkt Rügens. Im Zentrum Göhrens liegt das berühmte Heimatmuseum in einem weißen Lotsenhaus aus dem 16 Jahrhundert. Der Bahnhof ist die letzte Haltestelle des rasenden Roland, der einzigen verbliebenen Dampfeisenbahn Rügens.

Auch kulturell ist hier einiges geboten: z.B. der Speckbusch, ein altes Hügelgrab aus der Bronzezeit. Oder der 200 m im Wasser liegende Buskam, ein ziemlich beeindruckender Findling von 600 m3 und 1600 Tonnen.

Der EU-Bericht 2004/2005 bescheinigte dem Ostseebad Göhren eine sehr gute Wasserqualität.

Darüberhinaus wurde Göhren 2007 zum Luftkurort ernannt.

Foto auf der Seebrücke

Strandfoto
Foto von der Seebruecke


Geschichte

Vor 765 Jahren im März 1252 verkaufte der wendische Fürst Jaromar II. den nördlichen Teil der Halbinsel an das Zisterzienserkloster Eldena bei Greifswald. Die Mönche siedelten Landbevölkerung aus Westeuropa an, die moderne Ackergeräte, Sämereien und fortschrittliche Anbaumethoden mitbrachten. Dadurch nahmen die Landwirtschaft und das Handwerk einen deutlichen Aufschwung.

Die Zisterziensermönche prägten durch ihr Wirken von 1252 bis zur Auflösung der Klöster im Jahre 1534 maßgeblich die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Halbinsel die daher bis heute Mönchgut genannt wird.

Nach der Herrschaft des Klosters Eldena folgte eine wechselvolle Geschichte unter der Regentschaft verschiedener Landesherren. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lebten die Mönchguter ausschließlich von Landwirtschaft und Fischerei. Dem kargen Boden konnte nur bei größtem Fleiß und Zähigkeit die Ernte abgerungen werden.

Erst der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelnde Fremdenverkehr brachte einen deutlichen Wandel der Lebensverhältnisse. Die Mönchguter Halbinsel ist etwa 29qkm groß dazu gehören 50 km Küste. Mönchgut wird von ca. 6600 Einwohner, die sich in 5 Gemeinden gliedern, bewohnt.



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